| Maische |
Die zermahlenen Trauben, aus denen dann der Saft ausge- presst wird. Das Wort kommt vom lat. miscere = mischen und war schon Mittelhochdeutsch unter "Meisch" = Gemisch bekannt 100 Liter Maische ergeben im Durchschnitt 75 Liter Wein. |
| Maischegärung |
Vergärung auf der Maische, dem unvergorenen roten Traubensaft samt Schalen und Kernen. |
| Maloaktische Gräung |
Umwandlung der aggressiven Apfelsäure in die mildere Milchsäure. Wird auch Mmilchsäuregärung oder biologischer Säureabbau (BSA) genannt. |
| Mehltau, echter |
Eine durch den Pilz "Oidium tuckeri" hervorgerufe- ne Krankheit der Reben, bei der Weintrauben und Blätter wie von Asche bestäubt sind. Der Falsche Mehltau (Blattfallkrankheit, Pero- nospora), eine sehr gefürchtete Pilzkrankheit der Rebe, wird hervor- gerufen durch den Fadenpilz "Plasmopara viticola", der 1878 aus Amerika eingeschleppt wurde. Er überzieht Blätter und Trauben des Weinstocks mit einem mehlartigen Belag und bringt diese zum absterben. Zeitweise bedrohteer die Rebkulturen ernstlich, ist aber heute unter Kontrolle. |
| Most (lat. Mustum). |
Der aus frischen Weintrauben durch Kelterung gewonnene Traubensaft. er wird zum Wein vergoren. Ein teilweise vergorener Most ist der Bremser und danach der Federweißer. |
| Mostgewicht |
Maßeinheit für den Zuckergehalt der Trauben und damit für den potentiellen Alkohol des Weins. Dieses stellt der Win- zer mit der Mostwaage oder dem Refraktometer fest. Wird in Deutschland in Öchsle, in Österreich in Klosterneuburger Mostwaage, in Italien in Bao, inFrankreich und Austraien in Baumé, in Amerika in Brix gemessen. |
| Mousseux |
Das Schäumen oder Perlen dbei Schaumweinen. |
| Moussierend |
Ist ein stark kohlensäurehaltiger Wein. |
