Gerbstoffe(Tannine). Organische Inhaltsstoffe des Weines und
Traubensaftes mit zusammenziehender (adstringierendem) Ge-
schmack. Sie kommen hauptsächlich in den Stielen, Kernen und
Beerenschalen der Trauben vor. Bei kräftigen Rotweinen wirken sich
die Tannine positiv auf den Geschmack aus, nicht aber bei Weiß-
weinen.
Glühwein Meist aus Rotwein hergestelltes Weingetränk, dem
Gewürze (Zimt, Zitrone, Muskatnuss, Nelken, usw.) und Zucker
zugesetzt wird und dann erhitzt wird.
Gran Reserva Ein für mehrere Jahre (im Rioja mindestens fünf
Jahre) im Holzfass gereifter Wein aus Spanien.
Grand cru (großes Gewächs) Französische Weinklassifizierung. Im
Bordeaux die zweitbeste für Cháteau gegenüber dem Z-Weine. Im Burgund die höch-
ste Qualitätsstufe einer Lage.
Grand vin frz. großer Wein, bezeichnet in Bordeaux den Hauptwein
eines Cháteau gegenüber dem Zweitwein.
Großlage Deutsche Herkunftsbezeichnung. Zusammenfassung
mehrerer Einzellagen aus denen Weine ähnlicher Art und Güte
gewonnen werden. Iin den deutschen Weinbaugebieten gibt es 150
Großlagen, die im Durchschnitt 600 Hektar groß sind und 15 Ein-
zellagen mfassen.
Grundweine Basisweine bei der Sektherstellung.
Gärung Zersetzung organischer Verbindungen unter dem Einfluss
von Enzymen. Durch die Einwirkung der Hefe und ihrer Enzyme wird
der Zucker im Traubenmost in Äthylalkohol (C2H5OH) und Kohl-
ensäure (CO2) auf gespalten. Bei einem Alkoholgehalt von ungefähr
15 Prozent stoppt die Tätigkeit der Hefen. Deshalb gibt es auch
keinen Wein, der einen höheren Alkoholgehalt besitzt, es sei denn er
wurde auf-gespritet. 1857 erbrachte Louis Pasteur den Nachweis
dass die Gärung durch Hefen ausgelöst wird. Die Gärung hat einen
"stürmischen" Teil, der acht Tage dauert, und ihren "stillen" Teil,
der etwa drei Wochen dauert. In dieser Zeit riecht man in den Wein-
dörfern den werdenden jungen Wein und hört ihn im Keller "blubbern".
Gärung Zersetzung organischer Verbindungen unter dem Einfluss
von Enzymen. Durch die Einwirkung der Hefe und ihrer Enzyme wird
der Zucker im Traubenmost in Äthylalkohol (C2H5OH) und Kohl-
ensäure (CO2) auf gespalten. Bei einem Alkoholgehalt von ungefähr
15 Prozent stoppt die Tätigkeit der Hefen. Deshalb gibt es auch
keinen Wein, der einen höheren Alkoholgehalt besitzt, es sei denn er
wurde auf-gespritet. 1857 erbrachte Louis Pasteur den Nachweis
dass die Gärung durch Hefen ausgelöst wird. Die Gärung hat einen
"stürmischen" Teil, der acht Tage dauert, und ihren "stillen" Teil,
der etwa drei Wochen dauert. In dieser Zeit riecht man in den Wein-
dörfern den werdenden jungen Wein und hört ihn im Keller "blubbern".

 
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